Generation Einsamkeit: Warum die Zerstörung traditioneller Rollen uns die Beziehungsfähigkeit raubt.
Der kollabierte Kompass: Wie Ideologie uns die Beziehungsfähigkeit raubt und in die kollektive Einsamkeit treibt Wir leben im Zeitalter der totalen Aufklärung, der unendlichen Freiheit und der maximalen Vernetzung. Und doch offenbart ein Blick hinter die Kulissen unserer digitalen Gesellschaft, in die großen beruflichen und privaten Netzwerke, eine erschreckende Realität: Eine Welle der Einsamkeit rollt durch das Land. Ehen scheitern in Rekordgeschwindigkeit, das Dating ist zu einem strategischen Minenfeld verkommen, und Frust ersetzt zunehmend das, was man früher Lebenssinn nannte. Wer die Ursachen dafür sucht, stößt unweigerlich auf einen tiefen Graben zwischen den Generationen – und auf eine gesellschaftliche Überkompensation, die die intimsten Bereiche unseres Zusammenlebens systematisch zerstört hat. Die Lähmung des Mannes und das Paradoxon der Emanzipation In den letzten Jahren wurden endlose Debatten über Sexismus, Gleichberechtigung und „toxische Maskulinisat“ geführt. Da...